Lesenswert! #1: Filipovic, Frank, Khunkham, Fromm, Niggemeier, Grimm, Sahlender, Neumann, Lübberding, Prinzing, Wyss, Kappes, Meng, Lüscher

Weitere lesenswerte Beiträge in meiner persönlichen Linkliste. Die meisten werden Sie schon kennen.

Bei allen Links geht es um die Berichterstattung nach dem Absturz von Germanwings 4U9525 und die Kritik der Öffentlichkeit.

Ich verspreche, mich in Zukunft auch anderen Themen zu widmen ;)

Freitag, 27. März 2015

Alexander Filipovic, Professor für Medienethik an der Hochschule für Philosophie München, erklärt warum er die Medien- und Journalismuskritik dieser Tage kritisiert:

Aber ist diese Form der Medienkritik hier eigentlich hilfreich oder gehört sie nicht mit zum großen Empörungskarussell, in dem die Empörung über den Absturz eine Ebene höher (bzw.: tiefer) auf der Ebene der Reflexion auf die Berichterstattung nochmal und im Modus moralischer Erhabenheit stattfindet? Würde es nicht helfen, auch in der Medienkritik ein wenig herunterzufahren? Wenn Medienkritik selbst ein Aufreger wird, dann lautet mein Urteil: Überengagiert!

Aus diesem Grund versuche ich in meiner Medienkritik immer sachlich zu bleiben. Wenn ich mich ständig empören und bei jeder Gelegenheit „Skandal!“ schreien würde, bekäme ich kurzfristig zwar mehr „Likes“, richtig zuhören wird dann aber niemand mehr.


Joachim Frank, Vorsitzender der Gesellschaft Katholischer Publizisten, schlägt angesichts des Unglücks von Germanwings 4U9525 eine Überarbeitung des Pressekodex vor:

Über Kanäle wie Youtube und Twitter oder die sozialen Netzwerke seien eine bisher ungekannte Fülle von Informationen und persönlichen Daten überall in Echtzeit verfügbar. „Das stellt uns Journalisten vor neue Herausforderungen“, sagt Frank

Nach Ansicht der GKP bedürfen insbesondere die Ziffer 8 des Pressekodex über den Schutz der Persönlichkeitsrechte (…) einer Überarbeitung und Ergänzung

Mir leuchtet nicht ein, warum der Pressekodex überarbeitet werden muss, nur weil persönliche Daten im Internet auffindbar sind. Als ob das an den ethischen Grundsätzen etwas ändern würde. Genauso unklar ist mir, welche konkrete „Überarbeitung“ von Ziffer 8 hier eigentlich gefordert wird.


Kritsanarat Khunkham, Redakteur bei der WELT, gewährt einen Einblick in seine Arbeit und seine Gefühle nach einer Katastrophe:

Für all diejenigen, die tatsächlich glauben, Katastrophenjournalismus würde Spaß machen


Anne Fromm, Medienredakteurin bei der taz, fühlt sich bei der Berichterstattung zu 4U9525 an den Amoklauf von Erfurt im Jahr 2002 erinnert. Ein Ereignis, dass Sie damals auch ganz persönlich betroffen hatte.

In diesem Zusammenhang kann man auch nochmal Anne Fromms Interview mit Pfarrerin Ruth-Elisabeth Schlemmer aus dem Jahr 2012 empfehlen.


Sonntag, 29. März 2015

Stefan Niggemeier, Medienjournalist (stefan-niggemeier.de), hat mehr Fragen als Antworten:

Obwohl es ein sehr kluger Beitrag ist, hätte ich tatsächlich mehr Antworten von Herr Niggemeier erwartet.


Montag, 30. März 2015

Imre Grimm, Redakteur bei der Hannoverschen Allgemeinenbemerkt eine Maßlosigkeit auf beiden Seiten der Medienkritik und entdeckt den Wert der Stille:

Hinter der Paywall der HAZ. Deswegen aber nicht weniger lesenswert.


Dienstag, 31. März 2015

Anton Sahlender, Leseranwalt der Main-Post, verteidigt die Entscheidung gegen eine identifizierende Berichterstattung gegenüber einem Leser:

Ich finde das deshalb so bemerkenswert, weil Medien wie die BILD ebensolche Leserzuschriften als Begründung für eine identifizierende Berichterstattung nennen. Nach dem Motto: Das Publikum will die privaten Details von Tatverdächtigen, also liefern wir sie. Anton Sahlender zeigt, dass man den Pressekodex gegenüber seinen Lesern sehr wohl auch verteidigen kann.


Andy Neumann, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter / Verband Bundeskriminalamt, kritisiert die BILD-Zeitung für das Aussenden einer „Armee von Detektiven“ und sieht darin ein Verstoß gegen den Pressekodex:

Und diese Armee von Detektiven, (…), denkt tatsächlich, sie macht nur ihren Job. Warum? Weil es Chefs wie Sie sind, die ihnen sagen, dass das ihr Job ist! Dass „die Öffentlichkeit ein Recht hat, das alles zu erfahren“, dass „die Nennung des Namens und/oder die vollständige Abbildung (…) gerechtfertigt ist“ – wenn (nach „Nr. 4“, wo immer Sie die herzaubern, im Pressekodex finde ich sie jdf so nicht, dafür zig beachtliche Formulierungen, mit denen ich Sie rhetorisch an die Wand nageln könnte) Voraussetzungen erfüllt sind, die Sie als erfüllt konstatieren. Again, here´s the news: Sie sind es nicht!

Frank Lübberding, Journalist und Autor, verteidigt die BILD-Zeitung gegen die Kritik von Neumann, und sieht ihn als Teil einer „Laienspielschar“:

In meinen Kommentar unter dem Artikel versuche ich, Lübberding an die tatsächlichen Aussagen der Staatsanwaltschaften im Fall 4U9525 zu erinnern.


Prof. Dr. Marlis Prinzing, Journalistik-Professorin an der MHMK, sieht die Notwendigkeit eines medienethischen Kompass, nicht nur für Journalisten, sondern auch für das „Publikum“:

JEDER, der publiziert, einen Bericht oder einen Kommentar, sollte wissen, was er damit auslösen kann; und jeder, der Medienbeiträge nutzt, sollte sich klar sein, dass er auch durch sein Verhalten als Konsument dazu beiträgt, welche Art(en) von Journalismus es gibt.

In den Kommentaren unter dem Artikel sieht man die Hauptverantwortung jedoch bei den Journalisten:

Wer höhlt den Journalismus eigentlich mehr aus als die Journalisten selber? (…) Und da wollen Sie Frau Dr. Prinzing allen Ernstes behaupten, dieser Beruf werde entwertet? Das erledigen die Journalisten doch viel besser selber.

Für mich ist es unverständlich, wie man einen medienethischen Kompass fordern kann in der aktuellen Diskussion. Für Journalisten gibt es bereits den Pressekodex. Der wird heutzutage nur etwas anders „interpretiert“. Und das „Publikum“ scheint der Presse in ethischen Dingen oft sehr weit voraus zu sein, wie die Kommentare unter Blumencrons Rechtfertigungsartikel zeigen.


Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Journalistik-Professor an der ZHAW, bewertet die aktuelle Medienkritik und ihre Folgen auf die Presselandschaft durchweg als positiv:

Mit dem Internet hatten wir dann Empörungsberichterstattung. Ich stelle fest, dass sich das auch geändert hat. In diesem Fall Germanwings haben wir tatsächlich in der Blogosphäre sehr seriöse, reflektierte, medienkritische Beiträge und auf der anderen Seite eine Medienbranche, die doch stark unter Druck gekommen ist und sich rechtfertigen muss, und die auch ein bisschen mimosenhaft darauf reagiert.

Während andere sich noch über die Empörung empören, findet man hier eine positive Sichtweise auf die Medienkritik im Internet.


Christoph Kappes, Publizist (christophkappes.de) und Berater (fructus-gmbh.de), hat jedenfalls keine Bedenken, das „Publikum“ in die laufenden Debatten mit einzubeziehen:

Auch Medienakteure lernen, Schritt für Schritt. Es geht insgesamt ein (Auf-) Klärungsprozess vonstatten. Die aktuelle Debatte und vor allem das Einbeziehen von Laien – wenn auch mit leichten Kollateralschäden – ist nicht besorgniserregend, sondern ermutigend.

Sein Beitrag ist in vielerlei Hinsicht lesenswert. Ich könnte ohne Probleme zehn weitere kluge Zitate aus dem Text entnehmen.


Mittwoch, 1. April 2015

Dr. Richard Meng, Sozialwissenschaftler und Publizist, erwartet mehr Medienkompetenz von der Gesellschaft:

Gegen Sturmwellen hilft nur Standfestigkeit. Es gibt keinen anderen Weg, als Medienkompetenz – gesellschaftlich betrachtet – eben nicht nur als Konsumkompetenz zu verstehen, sondern auch als Einordnungskompetenz. Als die Stärke, Geschwätz (und sei es „Experten“-Geschwätz) von Informationen zu unterscheiden.

Aber ist nicht gerade die aktuelle Medienkritik, die in Teilen eben nicht nur empörend, sondern auch sachlich geäußert wird, ein Anzeichen dafür, dass diese Einordnungskompetenz beim Konsumenten schon vorhanden ist?


Donnerstag, 2. April 2015

Christian Lüscher, Medienjournalist beim Tagesanzeiger, stört sich an den Kritikern aus den eigenen Reihen:

Es sind Journalistenkollegen, die eigentlich nicht im klassischen Newsgeschäft arbeiten. Die auffallend oft in gebühren- oder in stiftungsfinanzierten Werkstätten arbeiten. Sie pflegen eine gar überromantische Vorstellung von Journalismus, erheben gerne den Moralfinger und fallen durch Besserwisserei auf. Sie diffamieren legitime Ursachenforschung als Spekulation.

Anstatt die Kritik als „untauglich“ zu deklarieren, hätte man sich im „Medienblog der TA-Redaktion“ mit ihr aber auch mal konkrekt auseinander setzen können.


Zum Abschluss eine Erinnerung von Dennis Horn, Journalist bei der ARD, an die kommende Medienethik-Reihe bei ARD-alpha:


Update vom 4. April 2015, 14:30 Uhr: Ich habe den Google+-Post von Kritsanarat Khunkham durch den entsprechenden Twitter-Post ersetzt, da die Seite auf Smartphones damit besser dargestellt wird.


Habe ich etwas Lesenswertes übersehen? Senden Sie Ihre Tipps für die nächste Lesenswert!-Ausgabe an annette.baumkreuz@gmail.com oder @abaumkreuz. Vielen Dank!

Shortlink auf diesen Post: http://wp.me/p5XyTD-22

Lobende Worte in stürmischen Zeiten: Eine positive Medienkritik

TLDR: Nach einer anstrengenden und aufwühlenden Woche für die Presse und weil sich alle Medienkritiker nur auf die negativen Dinge zu konzentrieren scheinen, wird es Zeit für lobende Worte.

In einer Zeit, in der jeder ein Medienkritiker ist, findet man zwischen der Empörung und den wüsten Beschimpfungen durchaus auch konstruktive Kritik. Doch selbst bei den sachlichsten Beiträgen wird eine negative Grundhaltung gegenüber der aktuellen Berichterstattung deutlich. Nach dem Unglück von Germanwings 4U9525 scheint niemand mehr ein gutes Wort für die Presse übrig zu haben.

Aber wenn Kritik laut Definition doch negativ und positiv sein kann, wieso gibt es dann überhaupt keine positive Medienkritik?

Medienkritikern scheint es allgemein schwer zu fallen, sich lobend oder anerkennend über die Presse zu äußern. Wie sonst könnte man erklären, dass eine Google-Suche nach „positive Medienkritik“ gerade einmal neun Treffer liefert. Neun Suchtreffer! Wohlgemerkt nicht nur bezogen auf die aktuelle Debatte. Nein. Weltweit und seit Beginn des Internets wird der Begriff gerade einmal neunmal erwähnt:

Positive Medienkritik bei Google

Gab es nicht mal ein Spiel bei „Schlag den Raab“, bei dem die Kontrahenten jeweils einen Begriff nennen mussten und am Schluss derjenige gewann, dessen Begriff am wenigsten Google-Ergebnisse liefert? Mit „positive Medienkritik“ läge man gut im Rennen.

Aber jetzt mal im Ernst.

Wieso sehen Medienkritiker immer nur die negative Seite und blenden die positive aus? Wie kommt es, dass wenn ein Schüler aus Haltern von seinen Erfahrungen mit den Journalisten vor Ort berichtet, ein angesehener Medienjournalist nur negative Punkte herauspickt? Wenn man den Beitrag von Mika Baumeister genau liest, findet man darin nämlich auch zahlreiche positive Bemerkungen. Er lobt explizit ein Fernsehteam, das einen gebührenden Abstand wahrte:

Vorbildlich verhielt sich anfangs N24. Mit einem kleinen Abstand von etwa 4 Metern zur eigentlichen Grenze (die oft bis zum letzten Zentimeter genutzt wurde) war die Berichterstattung genauso gegenwärtig für das Publikum vor der Mattscheibe, dabei aber deutlich weniger störend für die Anwesenden.

Es scheint, als habe Wolfgang Michal recht, wenn er den Medienkritikern Opportunität vorwirft:

„Unter dem Einfluss der Empörten haben aber nicht nur die professionellen Medien, sondern auch die professionellen Medienkritiker ihre Maßstäbe verloren (…). Seit die mediale Gewichtung des Weltgeschehens nicht mehr nach Relevanzkriterien erfolgt, sondern dem Boulevardprinzip unterliegt, gilt auch für viele Medienkritiker die Opportunitätsregel: Nur was aufregt, greifen wir auf.“


Bei all der negativen Kritik möchte ich deshalb jetzt ein Lob aussprechen:

Ein Lob an alle Mitarbeiter der Verlage und Fernsehsender, die sich um eine ehrliche und ethisch vertretbare Arbeit bemühen, weil es eine Selbstverständlichkeit ist. In den Redaktionen, aber auch vor Ort bei den Recherchen.

So berichtet Walter Korth, Kameramann beim ZDF, im Radio Eins Medienmanagazin (Ausgabe vom 28.03.2015, Audio, ab 13:22), dass es bei der Berichterstattung in Haltern sehr wohl moralische Grenzen gab und sich nicht nur einzelne, sondern die Mehrheit der Journalisten korrekt verhalten haben:

Ein Beispiel: Die Pressesprecherin der Polizei in Haltern (…) kam heute [28.03.2015] auf uns Journalisten zu, als die Ersten weinend aus der Kirche raus kamen (…) und hat gesagt: „Ihr wisst doch (…) wir hatten doch die Verabredung nicht zu drehen…“ Und meines Wissens hat es auch keiner gemacht von denen, die mit uns in der sogenannten „Meute“ standen.


Ein Lob an Michael Klein, Nachrichtenchef der Zeitungsgruppe Lahn-Dill, der auf eine identifizierende Berichterstattung bis auf Weiteres verzichtet und versucht, Kollegen, die anderer Meinung sind, zu überzeugen:


Ein Lob an Michael Reinhard, Chefredakteur der Mediengruppe Main-Post, der sich dem allgemeinen Trend entgegen stellt und die weiteren Ermittlungen erstmal abwartet:

Ja, wir haben es uns genau überlegt und bleiben zum jetzigen Zeitpunkt bei unserer Haltung. Wir sind der Meinung, dass es derzeit weder einer Namensnennung noch eines Fotos des 27-Jährigen bedarf, um alle Hintergründe zu dem furchtbaren Geschehen journalistisch fundiert auszuleuchten. Wohlwissend, dass wir damit eine Außenseiterposition einnehmen und uns gegen einige der „großen, alten erfahrenen Partner des Tagesjournalismus“ stellen.


Ein Lob an Heribert Prantl, Mitglied im Ethikrat der Akademie für Publizistik, für die Formulierung von vier Regeln (Video, 4:15 min), „die Journalisten jetzt dringend beachten sollten“ (via MEEDIA):

1. Man darf Trauernde nicht bedrängen
2. Man darf Nachahmungstäter publizistisch nicht provozieren
3. Man muss den Ermittlungsbehörden Zeit lassen
4. Man darf jetzt nicht so tun, als würden psychische Leiden zum Massenmord prädestinieren


Ein Lob an Sandra Schink, Journalistin (co-co-cofotoMAGAZIN), die selbst einmal Opfer von „Recherchen“ wurde und deshalb einen Appell an Kollegen richtet (auch bei Carta):

Ihr habt die Möglichkeit, die Macht, den Einfluss aus dieser kranken Jagd nach Klicks und „Kondolenz-Likes“ auszusteigen. Ihr könnt aufhören aus dem Tod und dem Leid von Menschen größtmöglichen Profit zu schlagen. Denn es gehört sich einfach nicht. Und das wisst Ihr. Hört auf.


Ein Lob an Daniel Schüler, Student an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, der mit seinem Bericht zu seiner Arbeit vor Ort in Montabaur viele zum Nachdenken gebracht hat…

(…) Ein weiterer Journalist setzt dem Ganzen für mich die Krone auf. Er fragt, wie man die Eltern nun bestrafen müsse, denn „die haben ja wohl vollkommen versagt“. In mir brodelt es. Ich gehe dazwischen, frage, was das soll.

…und nicht vergisst, Kollegen zu erwähnen, die sich korrekt verhalten:

Und doch sind zum Glück nicht alle so. Einige halten sich im Hintergrund auf, führen keine Interviews, denken einfach nur nach. Einige gehen, ohne was getan zu haben. Sie gehen ohne Foto, ohne Filmsequenz und ohne O-Ton. Sie machen es richtig, denn mehr als zu sagen, dass die Staatsanwaltschaft derzeit das Haus durchsucht, bleibt ihnen sowieso nicht übrig.


Zum Abschluss möchte ich hinweisen auf Florian Harms, Chefredakteur von SPIEGEL Online, der sich unbestätigten Berichten zufolge einer identifizierenden Berichterstattung zunächst entgegen gestellt hatte, am Ende aber nachgeben musste:

Für Florian Harms und sein hehres Aufbegehren gegen die allgegenwärtige Praxis der Täteridentifizierung war das wohl hochnotpeinlich. Er musste seine Doktrin der Anonymisierung aufgeben, gezwungenermaßen, weil Spiegel Online sich schlecht im Widerspruch zum Print-Magazin profilieren konnte, ohne der Marke insgesamt Schaden zuzufügen. Harms beugte sich, aber nur halbherzig, nach Art von Zöllnern im Bummelstreik.

Ich erwähne das deshalb, weil ich glaube, dass viele Journalisten Gewissensbisse haben, jedoch nicht in der Position sind, für eine gesamte Redaktion oder einen gesamten Verlag entscheiden zu können. Viele Journalisten müssen sich unterordnen, obwohl sie alleine anders entschieden hätten. Das sollten wir nicht vergessen.


Ich bin mir sicher, dass es noch viele weitere positive Geschichten im Rahmen der Berichterstattung zu Germanwings 4U9525 gibt. Wenn Sie welche kennen, sind Sie herzlich eingeladen, diese unter diesem Blogpost zu ergänzen. Alternativ können Sie auch einfach über #PositiveMedienkritik twittern.

Oder sind Sie vielleicht selbst Journalist und von der aktuellen Medienkritik erschlagen? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar und geben Sie einen Einblick in ihre Arbeit und ihre Gedanken. Jeder Beitrag ist willkommen.

Ich wünsche Ihnen allen besinnliche Ostertage!