Über mich

Ich blogge seit ein paar Monaten über Journalismus, Medien und Ethik. Ein Interesse hatte ich daran schon immer, nicht nur privat, sondern auch beruflich. Da meine Kunden im Hauptberuf vor allem aus der Medienbranche kommen, haben mich Fragen aus diesem Bereich schon oft beschäftigt:

Wie erreicht man heutzutage die Menschen mit journalistischen Inhalten? Wie schaffen klassische Verlage die Transformation zu einem überwiegend digital agierendem Unternehmen? Wie kommuniziert man am Besten mit dem „Publikum“? Wie reagiert man auf negative Kritik und auf Empörungswellen von größeren Gruppen? Ist es beim Datensammeln moralisch vertretbar, wirklich alle technischen Möglichkeiten auszunutzen? usw.

Im echten Leben…

…heiße ich Maximilian Götzfried und arbeite seit über 10 Jahren als freier Softwareentwickler. Ich lebe ein eher unspektakuläres Leben in Gießen. Dort wohne ich mit einer Frau und zwei Kindern (1 und 4 Jahre alt).


UPDATE am 03.07.2015: An dieser Stelle wiederhole ich nochmal meinen Kommentar unter dem Artikel „Hatespeech: Wenn ein 47-seitiger Artikel den tatsächlichen Dimensionen nicht gerecht wird“:

Ich habe das Pseudonym Annette Baumkreuz vor vier Monaten ohne groß nachzudenken gewählt, um das Blog von meinem Hauptberuf zu trennen. Mein erster Post war ein Kommentar an Udo Ulfkotte auf http://www.kopp-verlag.de. Gerade in diesem Umfeld wollte ich nicht mit meinem Klarnamen auftreten.

Mittlerweile ist aus dem Blog etwas Größeres geworden. Und Sie haben Recht, dass es gerade bei feministischen Themen moralisch nicht vertretbar ist, nicht nur einen anderen Namen sondern auch ein anderes Geschlecht vorzutäuschen.

Ich plane deshalb schon seit einigen Wochen, das Pseudonym abzulegen und hier mit meinem richtigen Namen und meinem richtigen Gesicht aufzutreten. Dazu wird auch dieser Blog stark verändert werden.

Eine neue Domain und ein neuer Twitter-Handle sind bereits registriert. Ich habe auch schon seit Längerem einen Blogpost im Entwurf, der ausführlich erklärt, wie es zu diesem Pseudonym kam, warum ich es jetzt ablege und warum es trotzdem immer Möglichkeiten geben muss, um im Internet anonym und unter Pseudonym auftreten zu können.

Ich verstehe, dass ein Blick in „Über mich“ und ins Impressum irritierend sein kann, wenn man gleichzeitig von Annette Baumkreuz angeschaut wird. Das tut mir sehr leid. Ich werde das ändern.

– Maximilian Götzfried alias Annette Baumkreuz